DE DA IS
Das Danewerk - UNESCO-Welterbe
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Das Danewerk - UNESCO-Welterbe

Felix Asmus Jensen og Anne Karin Balle Sjøstrøm - Bøl-Strukstrup Danske Skole

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Das Danewerk ist eine alte dänische Wallanlage zur Verteidigung in Richtung Süden. Es liegt heutzutage in Deutschland, 40 km von der dänisch-deutschen Grenze. Zusammen mit der Vikingerstadt Haitabu ist es seit 2018 auf der UNESCO-Welterbeliste.

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Es erstreckt sich auf rund 30 km quer durch die Halbinsel Jütland, wo das am schmalsten ist. Es wurde aus Erde und Steine gebaut und hatte Palisaden aus Eichenholz.

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Die Errichtung wurde in der Eisenzeit, in den 400 - 500 Jahren angefangen. Wahrscheinlich von dem Volk, welches sich die Dänen nannte. Darum wurde auch die Anlage Danewerk genannt, was “das Werk der Dänen” bedeutet. Es markierte die Südgrenze des Gebietes der Dänen.

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Es gab nur ein Tor in dem Wall, so konnte man kontrollieren, wer aus dem Süden ins Land kam. Das Ausbauen und Erhöhen von der Anlage wurde fortgesetzt.

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Eine Festung östlich vom Tor wurde Thyraburg nach der Königin Thyra Danebod genannt, die mit Gorm dem Alten verheiratet war. Sie war die Mutter von Harald Blauzahn, der am Danewerk gekämpft hat.

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Die Landschaft Richtung Westen war von Flüssen und Moorgebieten geprägt, die schwer zu passieren waren. Zusammen mit den Wallen und den Burgen hatten die Dänen somit eine Verteidigung, die die Feinde vom Süden stoppen konnten.

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Das Danewerk schützte auch die alte Handelsstraße zwischen der Nordsee und der Ostsee. In der Wikingerzeit wurde das Danewerk mit dem Halbkreiswall um Haithabu verbunden. Haithabu war eine der ältesten dänischen Städte und der wichtigste Handelsplatz von Nordeuropa.

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Um 1170 wurde das Danewerk mit einer Mauer verstärkt. Die wurde aus Backstein gemauert, was etwas ganz Neues war. Zu diesem Zeitpunkt wurden nur Kirchen und Kloster aus Backstein gebaut.

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Die Mauer wird die Waldemarsmauer genannt, weil König Waldemar der Große die Mauer errichten ließ. Die Mauer war rund 4 km lang, 5-7 Meter hoch und 2 Meter dick. Darauf wurde ein Wächtergang aus Holz gebaut.

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Später hat das Danewerk seine Bedeutung als Grenze verloren, und die Mauern und Wälle verfielen. Die örtliche Bevölkerung holten die Backsteine und bauten ihre eigenen Häuser daraus.

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Im Krieg zwischen Dänemark und den zwei Ländern Preußen und Östereich in 1864 haben die Dänen das Danewerk mit neuen Kanonenschanzen ausgebaut. Das dänische Heer hat sich jedoch gezwungen gesehen, das Danewerk aufzugeben und sich nach Düppel zurückzuziehen.

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Das dänische und deutsche Militär haben 2001 die alte Kanonenschanze 14 aus dem Jahr 1864 gemeinsam wieder aufgebaut.

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Heute ist das Danewerk UNESCO-Welterbe und ein Museum steht dicht an der Stelle, wo das Tor des Danewerks war. Man kann die Ruinen der Waldemarsmauer betrachten, man darf aber nicht darauf klettern, weil die Mauer noch mehr zusammenfallen würde.

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Im Danevirke Museum kann man mit Bogen und Pfeilen schießen. Man soll ein Wildschwein aus Schaumstoff treffen. Früher konnten die Krieger 15 Pfeile pro Minute schießen. Sie haben keine Zeit verwendet, um zu zielen, aber schossen eine Menge Pfeile gegen den Feind.

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Das Danewerk - UNESCO-Welterbe

Foto/ Myndir/ Asseq/ Valokuva/ Govvá/ Guvvieh/ Nuotraukos/ Photo:
S1+4+14+18+26+28+30: Danevirkemuseum.de
S6: Commons.wikimedia.org
S8: Kulturakademi.de
S10: Philosopher - blenderartists.org
S12: Lorenz Frølich - 1855
S16: Exploring Britains Viking Heritage
S20: Dr. Willi Kramer - commons.wikimedia.org
S22: Det Kgl. Bibliotek - kb.dk
S24: Niels Simonsen - “Tilbagetoget fra Dannevirke 1864”
S32: Kieth Roper - flickr.com

www.danevirkemuseum.de
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